Zucchini gelten als leichtes, gesundes Gemüse – doch eignen sie sich auch für Meerschweinchen? Viele Halter sind unsicher, welches Frischfutter wirklich auf den Speiseplan ihrer Tiere darf. Neben Klassikern wie Gurke oder Fenchel taucht auch immer wieder die Frage auf: Ist Zucchini eine gute Wahl für die kleinen Nager? PETBOOK klärt, worauf es bei der Fütterung ankommt.
Meerschweinchen gehören zu den beliebtesten Haustieren. Doch rund um ihre Haltung kursieren noch immer zahlreiche Mythen – von der richtigen Ernährung bis hin zur artgerechten Haltung. Umso erfreulicher ist es, dass inzwischen immer mehr über die Bedürfnisse der kleinen Nager aufgeklärt wird.
Ein zentraler Punkt dabei ist die Frage: Was dürfen Meerschweinchen eigentlich fressen? PETBOOK nimmt regelmäßig einzelne Lebensmittel unter die Lupe und erklärt, was bedenkenlos im Napf landen darf – und was besser nicht. Dieses Mal im Fokus: Zucchini.
Dürfen Meerschweinchen Zucchini essen?
Meerschweinchenhalter wissen, wie komplex die Ernährung ihrer Lieblinge ist. Neben Heu und Gras stehen auch verschiedene Gemüsesorten auf dem wöchentlichen Speiseplan. Neben Gurke, Tomate und Fenchel dürfen die Tiere tatsächlich auch Zucchini zum Knabbern bekommen. Besonders beliebt ist das Kürbisgewächs aufgrund des hohen Wassergehalts, welcher zusätzlich eine gute Flüssigkeitsquelle ist. Zudem ist es leicht verdaulich und beinhaltet wichtige Inhaltsstoffe.
Zusammen mit anderen Gemüsesorten und einer ausreichenden Heuration darf Zucchini täglich verfüttert werden.
Zucchini gehören zu den Kürbisgewächsen. Neben der klassisch grünen Farbe, gibt es sie auch in Gelb und Weiß. Je nach Sorte können sie sogar auch runder oder länglicher sein. Zudem bestehen Zucchini bis zu 95 Prozent aus Wasser.
Zucchini liefert unter anderem Kalium, Calcium und Vitamin C – bei gleichzeitig sehr niedrigem Energiegehalt.
Inhaltsstoffe auf 100 Gramm Zucchini:
Natrium: 3 mg
Kalium: 152 mg
Calcium: 30 mg
Magnesium: 22 mg
Phosphor: 23 mg
Eisen: 1,5 mg
Vitamin A: 37 µg
Vitamin B1: 211 µg
Vitamin B2: 79 µg
Vitamin C: 17 µg
Vitamin E: 430 µg
Niacin: 400 µg
Für Halter ist es wichtig zu wissen, dass es aufgrund des hohen Wassergehalts zu eher matschigem Kot kommen kann.
Was bei der Verfütterung zu beachten ist
Auch wenn Zucchini voller Nährstoffe ist, müssen Halter bei der Verfütterung einiges beachten. Der Vorteil an Zucchini ist, dass sie nicht zu hart für die Zähne der Tiere ist. Der Strunk hat allerdings eine festere Konsistenz, weswegen er entfernt werden sollte, noch bevor er bei dem Meerschweinchen landet.
Zucchini sind im Supermarkt leicht erhältlich. Im Sommer ernten viele, aber auch das Gemüse aus ihrem eigenen Garten. Grundsätzlich gilt: Es kann nie schaden, zu wissen, woher das Gemüse kommt, welches man verfüttern will. Allerdings können auch Zucchini giftig sein. Sie können das Gift Cucurbitacin bilden. Das passiert vor allem unter dem Einfluss von hohen Temperaturen oder wenn das Gemüse neben Zierkürbissen angebaut wird, wie myHOMEBOOK berichtet. Giftige Zucchini kann man anhand des durch Cucurbitacin verursachten bitteren Geruchs identifizieren.
Quellen
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