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PETBOOK-Interview

Strayz-Gründerinnen über ihr schlechtes Abschneiden bei „Stiftung Warentest“

Madeline+Saskia
Madeline Mertzsch und Saskia te Kaat von Strayz Petfood GmbH Foto: STRAYZ Petfood GmbH
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Louisa Stoeffler
Redakteurin

17. November 2025, 6:37 Uhr | Lesezeit: 14 Minuten

Im ersten Teil unseres PETBOOK-Interviews erzählten Madeline und Saskia von Strayz, wie alles mit Straßenkatze Mushki begann – und wie aus einer bewegenden Begegnung auf den Seychellen eine Marke entstand, die Tierfutter und Tierschutz vereint.Doch selbst eine Herzensmission bleibt nicht von Kritik verschont: Als Strayz von der „Stiftung Warentest“ getestet wurde, gab es statt Lob die Note „mangelhaft“.Im zweiten Teil sprechen die Gründerinnen darüber, warum sie das Urteil trotzdem als Chance sehen, was hinter den Testbewertungen steckt – und wie sie trotz Rückschlägen weiter wachsen, spenden und aufklären. Außerdem verraten sie, wie sie ihre Tierschutzpartner auswählen, welche bewegenden Begegnungen sie erlebt haben und wohin die Reise von Strayz in den nächsten fünf Jahren gehen soll.

„Wir fanden es spannend, dass sie uns überhaupt in die Auswahl aufgenommen haben“

PETBOOK: Das bringt mich zu einem Punkt, über den wir reden müssen: Euer Abschneiden bei „Stiftung Warentest“. Warum habt ihr eine 5 „mangelhaft“ bekommen?
Saskia: „Mein Lieblingsthema! Also, bei uns war es so, dass wir von der Stiftung Warentest getestet wurden – was für uns einerseits eine Ehre war, weil wir als Brand noch sehr klein sind. Wir fanden es spannend, dass sie uns überhaupt in die Auswahl aufgenommen haben. Am Ende haben wir allerdings die Note Fünf bekommen – aufgrund verschiedener Mängel, die festgestellt wurden.

Man muss vielleicht zunächst verstehen, wie diese Tests aufgebaut sind: Es gibt unterschiedliche Kategorien, in denen man Punkte sammeln kann. Aus der Gesamtpunktzahl ergibt sich dann die Endnote. Wir haben beispielsweise deutliche Abzüge bei der Verpackung bekommen – sie wurde als zu groß im Verhältnis zum Futterinhalt bewertet, also im Sinne einer „Mogelpackung“. Ja, man könnte die Beutel theoretisch kleiner machen – da gehe ich völlig mit – aber man muss auch berücksichtigen, welche Materialien auf den Abfüllmaschinen des Lieferanten überhaupt laufen können. Ganz so flexibel sind wir da schlicht nicht. Trotzdem will ich das gar nicht als Ausrede stehen lassen.

Was ich allerdings interessant finde: Einige andere Hersteller im Test haben sehr gute Bewertungen bekommen, unter anderem, weil bei ihnen das Verhältnis von Produkt zu Verpackung als optimal galt. Gleichzeitig ist deren Futter aber nährstoffärmer, sodass man pro Tier teilweise drei Beutel am Tag füttern müsste, um denselben Effekt zu erzielen. Bei uns reichen anderthalb Beutel. Da frage ich mich natürlich: Wer verbraucht am Ende wirklich mehr Verpackungsmaterial? Solche Zusammenhänge werden in den Tests leider oft nicht mitgedacht.“

„Wir arbeiten daran, künftig noch stärker sicherzustellen, dass unsere Angaben den Normwerten entsprechen“

Madeline: „Wir haben außerdem Abzüge bekommen, weil wir mit dem Hinweis „ohne Zuckerzusatz“ werben. Ich habe den Eindruck, dass die Stiftung Warentest das Thema Zucker weniger kritisch bewertet als wir selbst – die ganz bewusst darauf verzichten. Dafür gibt’s dann eben auch schnell mal Punktabzüge.

Die getestete Charge war zudem – bedingt durch die natürlichen Schwankungen der Zutaten – etwas fettiger als üblich. Dadurch haben die Nährwerte auf der Verpackung in diesem Fall nicht exakt mit den Laborwerten übereingestimmt.

Das darf natürlich nicht passieren, und wir arbeiten daran, künftig noch stärker sicherzustellen, dass unsere Angaben den Normwerten entsprechen. Trotzdem muss man sagen: Wir verwenden natürliche Zutaten, während viele der sehr gut bewerteten Marken mit stark standardisierten Grundmischungen arbeiten – vergleichbar mit flüssigen Nahrungsdrinks.

Die sind natürlich perfekt ausbalanciert – aber am Ende ist das die Frage: Will ich eine Vitamin-C-Tablette oder lieber eine Orange essen?“

»Wir haben aus der ganzen Sache etwas Positives gemacht

Saskia: „Wir führen regelmäßig eigene Labortests durch – und das schon lange vor dem Test der ‚Stiftung Warentest‘. Sogar die Ergebnisse aus unseren internen Prüfungen, sowohl von früheren als auch von späteren Chargen, hatten wir der Redaktion damals zur Verfügung gestellt.“

Madeline: „Genau. Der Ablauf ist in der Regel so, dass man im Vorfeld darüber informiert wird, dass ein Test geplant ist. Dann bekommt man die Möglichkeit, Fragebögen auszufüllen und nach der Veröffentlichung auch Stellung zu nehmen.

Von Branchen-Insidern, die seit vielen Jahren Rezepturen für große Marken entwickeln, haben wir erfahren, dass es offenbar durchaus darauf ankommt, wie man argumentiert – und mit wem man bei der Stiftung spricht. Das kann wohl einen gewissen Einfluss auf das Endergebnis haben. Als kleine, junge Marke haben wir da natürlich noch keine eingespielten Kontakte oder Routinen.

Trotzdem, finde ich, haben wir aus der ganzen Sache etwas Positives gemacht. Wir haben die Note öffentlich thematisiert und dadurch eine große Reichweite erzielt. Innerhalb unserer Community hat unser Statement sogar das Gegenteil bewirkt – es hat das Bewusstsein für das Thema und die Kritik an solchen Tests noch verstärkt.

Die Testmethoden werden ohnehin schon oft hinterfragt, weil man schlicht keine Äpfel mit Birnen vergleichen kann. Ich fände es großartig, wenn Stiftung Warentest künftig zwei Kategorien bilden würde – eine für klassische Supermarkt-Futter und eine für natürliche, hochwertige Produkte. Das wäre wirklich ein fairer Vergleich.“

Saskia: „Genau – und dabei müsste dann auch berücksichtigt werden, welche Faktoren die Ergebnisse beeinflussen. Denn so, wie es aktuell läuft, werden manche Unterschiede einfach als gegeben hingenommen.“

Strayz-Gründerin: „Offenheit und Transparenz werden dabei kaum berücksichtigt“

PETBOOK: Die Zusammensetzung – beziehungsweise die Deklaration – spielt in den Tests ja oft nur eine sehr kleine, fast untergeordnete Rolle. Dabei wäre das für mich als Verbraucherin eigentlich einer der wichtigsten Punkte.
Madeline: „Ja, absolut. Offenheit und Transparenz werden dabei kaum berücksichtigt. Im Grunde wird einfach nur analysiert, was im Napf landet – also die Laborwerte, nicht die Herkunft oder Zusammensetzung. Aber trotzdem: Für uns war das eine sehr spannende Erfahrung.

Saskia: Ja, das kann man wohl sagen! Wir haben in der Zeit wirklich kaum geschlafen – vor allem Madeline, die innerhalb von fünf Stunden unser Statement formuliert hat. Das war eine richtig aufregende Phase.“

PETBOOK: Definitiv. Ich sag’s mal so: Manche Produkte auf dieser Liste würde ich jetzt nicht unbedingt verfüttern.
Saskia: „Genau. Das war auch der Tenor in unserer Community. Viele haben das ähnlich gesehen. Natürlich gibt es Menschen, die sich auf solche Testergebnisse verlassen – und das ist ja auch nachvollziehbar. Die Stiftung Warentest leistet in vielen Bereichen tolle Arbeit, gerade bei Produkten, die sich objektiv vergleichen lassen – etwa Staubsauger oder technische Geräte.

Ich will das also gar nicht schlechtreden. Aber bei Lebensmitteln – oder eben Tierfutter – ist es einfach viel schwieriger, weil so viele individuelle und qualitative Faktoren hineinspielen. Das sieht man auch bei ihren Honig-Tests, die ja ebenfalls regelmäßig Diskussionen auslösen.“

Madeline: „Ja, genau. Das ist alles ziemlich komplex – und manchmal eben schwer in ein einheitliches Bewertungssystem zu pressen.“

„Der Druck auf die Branche wird auf jeden Fall größer“

PETBOOK: Wir haben bei PETBOOK inzwischen auch einige eigene Futtertests durchgeführt – gemeinsam mit einer Ernährungsexpertin. Dabei schauen wir nicht nur auf das, was im Labor passiert, sondern auf die Deklaration auf der Verpackung: Ernährt das Futter das Tier wirklich gesund? Und das kommt tatsächlich gut an. Wir haben das Gefühl, dass dieses Thema zunehmend kritischer und differenzierter beleuchtet wird.
Madeline: „Ja, absolut – der Druck auf die Branche wird auf jeden Fall größer. Deshalb setzen wir auch stark auf Aufklärungsarbeit, vor allem über Instagram. Dort teilen wir regelmäßig Einblicke und sagen ganz offen: ‚Fünf Jahre Tierfutterindustrie – wir zeigen euch, was wirklich passiert.‘

Wir stoßen dabei auch an Grenzen. Einige Snacks können wir zum Beispiel gar nicht herstellen, weil dafür Glycerin nötig wäre, um die Produkte weich und feucht zu halten. Wir haben uns aber bewusst dagegen entschieden.

Das heißt: Wir haben unseren eigenen ‚Do-not-use‘-Katalog mit Zutaten, die wir ausschließen. Und da sagen wir auch ehrlich zu unserer Community: ‚Sorry, wir wissen, ihr wünscht euch diese kleinen Würstchen – aber das funktioniert mit unseren Qualitätsansprüchen aktuell einfach nicht.‘‘

Wie Strayz Tierschutzorganisationen für ihre Spendengelder aussucht

PETBOOK: Wie wählt ihr die Tierschutzorganisationen aus, an die eure Spenden gehen?
Madeline: „Wir haben da inzwischen verschiedene Wege ausprobiert. Am Anfang haben wir tatsächlich selbst recherchiert, also die ersten beiden Tierschutzvereine über persönliche Kontakte gefunden, bei denen wir wussten, dass dort wirklich gute Arbeit geleistet wird. So haben wir das Ganze damals aufgebaut.

Inzwischen binden wir aber ganz bewusst unsere Community in den Prozess ein. Seit einigen Jahren machen wir mehrfach im Jahr einen großen Aufruf auf Instagram, bei dem unsere Follower Vereine nominieren können, die wir uns näher anschauen sollen.

Dabei prüfen wir die Vorschläge nach klaren Kriterien, unter anderem:

  • dass der Verein Kastrationsprogramme durchführt,
  • dass er eingetragen und gemeinnützig ist,
  • dass er mit dem TRACES-System arbeitet, wenn Tiere aus dem europäischen Ausland nach Deutschland gebracht werden,
  • dass er überhaupt Vermittlungsarbeit leisten darf,
  • und dass er im Besitz der entsprechenden Genehmigung nach § 11 Tierschutzgesetz ist.

Alle Nachweise lassen wir uns schriftlich vorlegen. Danach kuratieren wir eine Auswahl an Vereinen, die wir in die finale Abstimmung geben. Denn für uns ist eines ganz zentral: Unsere Kundinnen und Kunden ermöglichen die Spenden – also sollen sie auch mitentscheiden dürfen, wohin das Geld geht.“

(Red.-Anm.:) Das TRACES-System („Trade Control and Expert System“) ist eine zentrale EU-Datenbank, die den Transport und Handel von Tieren sowie tierischen Produkten innerhalb Europas überwacht und dokumentiert. So soll sichergestellt werden, dass alle Importe den geltenden Tierschutz- und Gesundheitsvorschriften entsprechen. Der § 11 des Tierschutzgesetzes wiederum regelt, unter welchen Voraussetzungen Personen oder Organisationen in Deutschland gewerblich mit Tieren arbeiten oder sie vermitteln dürfen.

Ein Hund lebte 10 Jahre angeleint in einem Fass

PETBOOK: Das ist schön. Habt ihr ein paar Beispiele? Wart ihr auch schon einmal vor Ort und habt euch die Arbeit angeschaut?
Saskia: „Ja, ich war gerade erst bei PAWS auf Paros in Griechenland und habe mir den Shelter dort angesehen – wirklich beeindruckend. Sie füttern auf der ganzen Insel täglich über 400 Straßenkatzen in verschiedenen Kolonien und versorgen gleichzeitig viele Tiere direkt im Shelter.

Es war unglaublich, zu sehen, was das Team dort leistet. Der Shelter-Manager lebt auf dem Gelände, Tag und Nacht, um sich um die Tiere zu kümmern. Gerade erst haben sie einen Hund befreit, der zehn Jahre lang angeleint in einem alten Fass gelebt hat – er konnte kaum laufen, lag einfach nur da. Jetzt bekommt er Physiotherapie, um wieder auf die Beine zu kommen.

Viele ihrer Fälle kommen über Touristinnen und Touristen, die aufmerksam werden – sie entdecken verletzte Tiere, bringen sie vorbei oder rufen an. Das alles einmal live mitzuerleben, war sehr bewegend.“

Tierschützer arbeiten teilweise drei Jobs auf einmal

Madeline: „Mich beeindruckt zum Beispiel Nordic Strays, die in Bosnien und Kroatien aktiv sind. In Bosnien lebt Svjetlana, eine junge Frau Mitte, Ende zwanzig, in einem abgelegenen Bergdorf – im Winter kommt man dort kaum mit dem Auto hoch.

Sie lebt mit einem ganzen Rudel ehemaliger Straßenhunde, baut gerade ein Tierheim auf und stemmt das alles allein. Sie hat ein unglaubliches Selbstbewusstsein, Energie und Herz – das ist wirklich ihre Berufung.

Oder Christina in Split in Kroatien: Sie geht gemeinsam mit ihrer Schwester mehrmals die Woche auf einen steilen Berg, um dort Katzenkolonien zu füttern. Ich war selbst einmal dabei – das ist körperlich harte Arbeit.

Teilweise gehen sie nachts mit Lebendfallen los, um verletzte oder zu kastrierende Katzen einzufangen. Christina arbeitet drei Jobs, um ihre Tierschutzarbeit überhaupt finanzieren zu können – sie ist wirklich am Limit, Stichwort ‚Activism Burnout‘.

Deshalb freuen wir uns umso mehr, wenn wir zumindest einen kleinen Beitrag leisten können – etwa indem wir Futterkosten übernehmen und damit vielleicht einen Job überflüssig machen. Auch in Deutschland unterstützen wir Projekte, zum Beispiel ein kleines Tierheim bei Gera, das eine richtige kleine Oase für Tiere geschaffen hat – trotz schwieriger Bedingungen.“

Saskia: „Ja, das ist einfach schön. Gerade in Zeiten, in denen man manchmal das Gefühl hat, die Hoffnung zu verlieren, tut es unglaublich gut, zu sehen, wie viele Menschen mit Herzblut Großes leisten.“

„Eine Firma zu gründen, ist wirklich kein einfacher Weg“

PETBOOK: Damit sind wir wieder bei dem Thema Motivation, die für euch auf jeden Fall einfach der Tierschutzpunkt ist und was ihr damit bewegen könnt.
Madeline: „Ja, absolut. Eine Firma zu gründen, ist wirklich kein einfacher Weg. Die letzten fünf Jahre waren eine Achterbahnfahrt – manchmal im wahrsten Sinne minütlich.

Wir sagen oft scherzhaft, dass wir emotional mittlerweile im „Dauer-neutralen Modus“ sind, weil man sich innerhalb von zehn Minuten entweder riesig freuen oder total ärgern kann – je nachdem, was gerade passiert. Ehrlich gesagt: Ich weiß nicht, ob wir das alles durchgezogen hätten, wenn wir nicht diesen Tierschutzgedanken im Hintergrund hätten.“

Saskia: „Ja, und wenn man bedenkt: Wir verzichten auf einen großen Teil unseres früheren Gehalts, weil wir uns das aktuell schlicht nicht auszahlen können – die Mission hat Vorrang.

Viele Start-ups im Pet-Bereich setzen heute auf Supplements oder Lifestyle-Produkte – damit lässt sich schnell viel Geld verdienen, oft auch, indem man auf den Ängsten der Menschen aufbaut. Das war für uns von Anfang an keine Option. Unser Ziel war immer, Spenden zu ermöglichen, aber trotzdem nicht teurer zu sein als andere Premium-Brands. Das schmälert zwar unsere Marge, aber wir stehen voll und ganz hinter dieser Entscheidung.“

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„Wir müssen auf jeden Fall weiter wachsen, um noch mehr Tiere retten zu können“

PETBOOK: Was ist euer nächstes 5-Jahres-Ziel – mehr Umsatz oder mehr gerettete Tiere?
Madeline: „Zum Glück bedingt sich bei uns beides – Wachstum und Wirkung. Wir müssen auf jeden Fall weiter wachsen, um noch mehr Tiere retten zu können. Das ist allerdings nicht leicht, wenn man ohne große Investoren auskommen will – also rein aus eigener Kraft in einem Markt, der derzeit nicht gerade nach Wachstum schreit.

Wir können uns trotzdem nicht beklagen: In den vergangenen Jahren sind wir stark gewachsen. Aber für die Zukunft träumen wir von einer Wissens-Plattform für Tierschutzvereine. Damit könnten wir strukturell helfen, also Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Unser Hintergrund liegt in Finanzen, Vertrieb, Marketing und Kommunikation – all das könnten wir an Tierschutzvereine weitergeben: Wie macht man gutes Fundraising? Wie nutzt man Social Media richtig? Und vielleicht schaffen wir es so, dass die Tierfutterindustrie ein kleines Stück weniger versaut ist.“

Saskia: „Genau, wir sind da ja schon ein bisschen dabei – immer mal wieder ein bisschen zu pieksen.“

„Verpackung umdrehen, Werbeversprechen prüfen“

PETBOOK: Habt ihr noch etwas, das ihr uns verraten könnt? Arbeitet ihr gerade an einem neuen Produkt oder an etwas, das noch niemand weiß?
Madeline: „Ja – wir wissen auf jeden Fall, dass wir in diesem Jahr, wenn alles so weiterläuft, noch einen weiteren Verein als Weihnachtsüberraschung in unser Spendenprogramm aufnehmen können. Das wäre unser 17. Tierschutzverein, was schon ganz schön krass ist.“

PETBOOK: Gibt es noch etwas, das euch besonders am Herzen liegt – etwas, das ihr unseren Leserinnen und Lesern mitgeben möchtet, die sich für Tierschutz engagieren oder damit anfangen wollen?
Saskia: „Ja, absolut. Auch für alle, die noch nicht aktiv im Tierschutz sind: Verbraucherinnen und Verbraucher sollten kritisch hinterfragen – Verpackung umdrehen, Werbeversprechen prüfen. Wenn etwas seltsam erscheint, kann man sich an die Verbraucherzentrale wenden.
So hilft man, die Industrie sauberer zu halten und Unternehmen in die Verantwortung zu ziehen.“

Madeline: „Und beim Tierschutz gilt: Jede Form der Unterstützung hilft. Man muss nicht unser Futter kaufen, um Gutes zu tun. Wer mag, kann mit seinen eigenen Fähigkeiten helfen – zum Beispiel Texte schreiben, Webseiten optimieren oder Steckbriefe für Tiere verfassen.

Auch lokal in Tierheimen wird ständig Hilfe gebraucht – oft suchen sie Leute, die Futterspenden abholen oder transportieren. Und wer Lust auf Auslandserfahrung hat: Viele Organisationen bieten Unterkunft und Verpflegung, wenn man vor Ort mithilft – beim Saubermachen, Füttern oder Pflegen der Tiere.“

Saskia: „Genau – PAWS und Save the Dogs in Kallikratia bieten solche Programme in Griechenland an, und auch in Spanien gibt es ähnliche Projekte, etwa bei Street Cats Rescue. Da kann wirklich jede und jeder aktiv werden.“

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