Schäferhund, Dackel oder Golden Retriever erkennt fast jeder. Doch wie sieht es mit deutlich selteneren Rassen wie Mudi, Stabyhoun, Kooikerhondje oder Sloughi aus? In unserem Quiz für wahre Kenner warten elf kaum bekannte Hunderassen auf Sie – darunter auch einige, die von internationalen Zuchtverbänden wie dem FCI nicht anerkannt sind.
Was bedeutet der Begriff anerkannte Hunderassen?
Die Fédération Cynologique Internationale (FCI) ist der größte kynologische Dachverband der Welt. Er bestimmt unter anderem, welche Hunderassen offiziell zur Zucht anerkannt werden und legt die Standards dafür fest, wie zum Beispiel Wesen und Aussehen des Hundes. Aktuell sind über 350 Rassen vom FCI anerkannt.
Das bedeutet aber nicht, dass es außerhalb des FCI nicht noch andere legitime Hunderassen gibt. Viele davon kennt und sieht man im Alltag aber seltener. Manche sind sogar so unbekannt, dass selbst Hundetrainer oder Tierärzte sie selten zu Gesicht bekommen. Können Sie alle in unserem Hundequiz für Profis richtig erraten?
Sie wollen noch mehr Hunderassen erraten? Dann testen Sie Ihr Wissen doch in einem anderen PETBOOK-Quiz:
Eine Hunderasse wird dann als kaum bekannt oder selten bezeichnet, wenn weniger als 300 Welpen pro Jahr geboren werden oder weltweit weniger als 3000 Exemplare dieser Rasse existieren. Welche Hunderasse dabei die seltenste ist, lässt sich allerdings nicht genau sagen. Die 11 kaum bekannten Hunderassen in unserem Hundequiz für Profis sind, zumindest hierzulande, nicht sehr verbreitet.
Warum gibt es verschiedene Hunderassen?
Ursprünglich ging der Hundezucht der Wunsch voraus, Hunde zu schaffen bzw. zu züchten, die sich besonders gut für bestimmte Aufgaben eignen. So sieht man heute noch viele Unterteilungen der Rassen, die durch ihr damaliges Aufgabengebiet definiert sind wie Jagdhunde, Hütehunde oder Herdenschutzhunde. Es gab aber auch Hunde, die einfach nur dafür gezüchtet wurden, um ihrem Menschen allein durch ihre Anwesenheit eine Freude zu machen – die sogenannten Begleithunde.
Mit der Zeit rückten die Aufgaben der Hunde in der Zucht dann immer mehr in den Hintergrund, da die Tiere von Nutz- und Gebrauchs- zu Haustieren wurden. Heute geht es bei der Bewertung und Auswahl der Zuchthunde fast ausschließlich nach optischen Merkmalen – nicht immer zugunsten der Hunde und des Tierwohls. So entstanden Rassen mit immer extrem gezüchteten Merkmalen (größer, kleiner, kürzer, länger), was zu erheblichen Gesundheitsproblemen führen kann.
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