10. September 2024, 15:54 Uhr |
Lesezeit: 3 Minuten
Historische Aufnahmen zeigen, dass manche Hunderassen vor über hundert Jahren schon so ausgesehen haben wie heute. Andere haben sich stark verändert. Erkennen Sie alle im Quiz?
Das Buch „Dogs of All Nations“ von Walter Esplin Mason wurde im Jahr 1915 anlässlich einer großen, internationalen Zuchtausstellung veröffentlicht. Es zeigt knapp 200 Hunderassen aus aller Welt. Die meisten davon gibt es auch heute noch. Allerdings sahen einige Vierbeiner vor über 100 Jahren noch etwas anders aus. Für unser Quiz haben wir 14 Hunderassen gewählt. Wie viele erkennen Sie?
Erkennen Sie alle Hunderassen auf den historischen Aufnahmen im Quiz?
Wer sich gut mit Hunderassen auskennt, wird viele der Vierbeiner auf den historischen Aufnahmen richtig identifizieren. Daher haben wir auch ein paar unbekanntere Rassen ausgewählt. Haben Sie alle erkannt?
Menschen leben mit Hunden schon seit mehr als 10.000 Jahren zusammen. Die Zucht von Hunderassen ist aber noch gar nicht so alt, wie man glauben könnte. Sie begann erst Mitte des 19. Jahrhunderts, zur Zeit der Industrialisierung, und wurde anfangs nur in den höchstentwickelten Industrieländern betrieben. Dazu gehörte unter anderem England. Dort entstand 1873 der weltweit erste Dachverband für Hundezucht: der Kennel Club. Er ist heute noch der größte Zuchtverein des Vereinigten Königreichs.
Der weltweit größte kynologische Dachverband ist die Fédération Cynologique Internationale (FCI). Sie wurde 1911 in Paris gegründet und legt bis heute die Standards der Hunderassen fest, an denen sich die Dachorganisationen der verschiedenen Länder orientieren. In Deutschland ist dies der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH). Im Vergleich zu den Dachorganisationen in Frankreich und England ist der VDH noch relativ jung. Er wurde im Jahr 1997 von Hans-Otto von der Heide gegründet.
So haben sich die Rassen verändert
Schaut man sich die historischen Aufnahmen an, die wir für unser Quiz zu den Hunderassen verwendet haben, fällt auf, dass sich einige Rassen über die Zeit von 100 Jahren sehr verändert haben. So wurden viele Hunde immer größer, länger oder extremer gezüchtet. Der Kopf des Bull Terriers hatte im Jahr 1915 noch eine „normale“ Schnauzpartie. Heute ist die Rasse für ihren charakteristisch eiförmigen Kopf bekannt. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel „Wie sich Hunderassen in den vergangenen 100 Jahren verändert haben“.
Allerdings gab es auch damals schon den Hang zu Extremen. Mops und Französische Bulldogge hatten auch vor über hundert Jahren schon platte Schnauzen und vorstehende Augen. Außerdem soll es Chihuahuas und Zwergspitze gegeben haben, die gerade mal 200 Gramm wogen. Teacup-Hunde sind also keine Erfindung der Neuzeit.
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