Kommt deutschlandweit bald der Hundeführerschein? Tierschützer plädieren aber seit Jahren für einen einheitlichen Sachkundenachweis für Hundehalter. In manchen deutschen Bundesländern – darunter bald auch Berlin – ist er bereits Pflicht. Würden Sie die Prüfung bestehen? In unserem Quiz können Sie Ihr Wissen unter Beweis stellen!
Testen Sie Ihre Sachkenntnis im Quiz zum Hundeführerschein
Für unser Quiz zum Hundeführerschein haben wir 14 Fragen – inklusive Antwortmöglichkeiten – ausgewählt, die so auch in der theoretischen Prüfung des Sachkundenachweises vorkommen. Dabei haben wir vor allem Themen ausgesucht, die wir selbst als wissenswert erachten. Denn in der Prüfung werden auch Fragen gestellt, bei denen man sich schon fragt, warum Hundebesitzer das wissen müssen. Etwa, wie viele Zähne der Hund hat oder wie lange eine Hündin trächtig ist.
Unserer Ansicht nach sind vor allem das Wissen um das Verhalten der Tiere und die gesetzlichen Vorschriften zur Haltung wichtig. Wie viele Fragen können Sie richtig beantworten?
Noch nicht genug geraten? Testen Sie Ihr Wissen in einem anderen tierischen Quiz:
Ist der Hundeführerschein in manchen Bundesländern Pflicht?
In Deutschland gibt es bisher keine bundesweite Pflicht zum Hundeführerschein. In Nordrhein-Westfalen sieht das Landeshundegesetz vor, dass man einen Sachkundenachweis zu erbringen hat, sobald man einen Hund führen möchte, der eine Widerristhöhe von 40 Zentimetern oder ein Gewicht von 20 Kilogramm überschreitet.
Zudem verlangen einige Bundesländer einen Sachkundenachweis für sogenannte Listenhunde. Welche dazu gehören, erfahren Sie in diesem PETBOOK-Artikel: Diese Rassen gelten in Deutschland als Listenhunde.
In Berlin herrscht ab dem 1. Januar 2019 überall in der Hauptstadt ein allgemeiner Leinenzwang. Um sich von der Leinenpflicht befreien zu lassen, muss man als Hundehalter Sachkunde nachweisen – also den Hundeführerschein machen. Im Koalitionsvertrag der Schwarz-Roten Regierung ist geplant, die umstrittene Liste sogenannter „Kampfhunderassen“ in Berlin abzuschaffen. Stattdessen soll künftig ein Hundeführerschein für mehr Sicherheit und Tierwohl sorgen (PETBOOK berichtete).
Die Prüfung zum Hundeführerschein besteht im Allgemeinen aus drei Stufen: einer theoretischen Prüfung und einer praktischen, die sich in einen Teil mit und einen Teil ohne Leine gliedert.
Die theoretische Prüfung erfolgt in schriftlicher Form und stellt Fragen aus folgenden Bereichen:
Rechtsvorschriften für den Umgang mit Hunden
Anforderungen an die Haltung unter Berücksichtigung des Tierschutzgesetzes
Erziehen und Ausbilden von Hunden
Sozialverhalten und rassespezifische Eigenschaften
Erkennen und Beurteilen von Gefahrensituationen
Nur wer die theoretische Prüfung erfolgreich besteht, kann an der praktischen Prüfung teilnehmen. Der erste Teil findet dabei ausschließlich an der Leine statt und soll die Beziehung zwischen Hund und Halter überprüfen. Der zweite Teil umfasst auch Abschnitte mit Freilauf – also ohne Leine. Er soll Halter und Hund in alltäglichen Situationen testen.
So können Sie sich auf den Hundeführerschein vorbereiten
Unsere Fragen zum Hundeführerschein im Quiz haben wir aus echten Prüfungsfragen des Sachkundenachweises gewählt. Dabei handelt es sich um sogenannte Single-Choice-Fragen – das heißt, es ist immer nur eine Antwort richtig.
Wer in unserem Quiz alles richtig beantwortet, hat beste Voraussetzungen für den Hundeführerschein. Gut vorbereiten kann man sich zudem mit einem Online-Training vom Deutschen Verband der Gebrauchshundsportvereine.
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