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Dracula-Papagei, Vampirschmetterling, ...

Die coolsten Vampirtiere – von echten Blutsaugern bis zu schaurigen Namensvettern

Vampirfledermaus
Bei dem Begriff Vampirtier wird vielen wohl direkt die Gemeine Vampirfledermaus (Desmodus rotundus) einfallen. Allerdings gibt es noch viel mehr faszinierende Blutsauger und solche, die aussehen als könnten sie es. Foto: Getty Images
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Louisa Stoeffler
Redakteurin

30. Oktober 2025, 14:14 Uhr | Lesezeit: 12 Minuten

Halloween ist die Zeit der Vampire, Fledermäuse und anderer düsterer Gestalten. Doch nicht nur in Gruselgeschichten gibt es Blutsauger – auch in der Tierwelt tummeln sich echte Vampire, ebenso wie Wesen, die wegen ihres Aussehens oder Verhaltens so heißen. Zeit, sie in diesem PETBOOK-Artikel einmal näher kennenzulernen – von der Vampirfledermaus bis zum Höllentintenfisch.

Echte Blutsauger – Tiere, die wirklich Blut trinken

Tiere, die diese Ernährungsweise entwickelt haben, nennt man hämatophag – also echte Blutsauger. Das getrunkene oder gesaugte Blut liefert ihnen wertvolle Proteine und Eisen, ist aber schwer zu verdauen und erfordert hochspezialisierte Anpassungen: etwa scharfe Mundwerkzeuge, Enzyme gegen Blutgerinnung oder spezielle Darmbakterien.

Die Menschheit ist seit Jahrhunderten von der Vorstellung von Blutsaugern fasziniert und abgestoßen zugleich. Bram Stokers „Dracula“ ist zwar die berühmteste Figur der Vampirliteratur, doch der Mythos reicht viel weiter zurück. Er findet sich in vielen Kulturen, besonders im slawischen Raum – also auch im sagenumwobenen Transsilvanien – und trat oft in Zeiten großer Seuchen auf. Aber das erste Vampirtier führt uns auf einen anderen Kontinent und ist wohl das berühmteste aller hier vorgestellten Arten.

Vampirfledermäuse (Desmodus rotundus, Diphylla ecaudata, Diaemus youngi)

Kein Wunder, dass die faszinierenden Vampirfledermäuse irgendwann in diese düstere Symbolik hineingerieten. Ihr nächtliches Treiben, die lautlosen Flügelschläge und das Aufhängen kopfüber machten sie zum idealen Sinnbild für Vampirgeschichten. Dabei verdienen sie ihren schlechten Ruf überhaupt nicht: Von den über 1400 bekannten Fledermausarten trinken nur drei tatsächlich Blut – und alle leben in Süd- und Mittelamerika.

Der Gemeine Vampir (Desmodus rotundus), der Kammzahnvampir (Diphylla ecaudata) und der Weißflügelvampir (Diaemus youngi) ernähren sich von Tierblut, nicht von Menschen. Mit ihren feinen Zähnchen ritzen sie kleine Wunden, aus denen sie das Blut sanft ablecken. Ihr Speichel enthält dabei das gerinnungshemmende Enzym Draculin – ein Stoff, der so effektiv wirkt, dass er in der Medizin erforscht wird. Und: Vampirfledermäuse sind überraschend sozial. Sie teilen ihre Mahlzeiten mit Artgenossen, die leer ausgegangen sind – ein Verhalten, das man fast als „blutsbrüderlich“ bezeichnen könnte.

Vampirfinken (Geospiza difficilis septentrionalis)

Es gibt auch Vögel, die Blut trinken. Auf den abgelegenen Galápagosinseln lebt tatsächlich eine kleine, unscheinbare Finkenart, die das tut – und damit als einer der weltweit bizarrsten Vögel gilt und der „blutdürstigste Vogel der Welt“ laut Guiness-Buch der Rekorde. Die sogenannten Vampirfinken gehören zur Familie der Sperlingsvögel und sind damit eng mit unseren heimischen Haussperlingen (besser bekannt als Spatzen) verwandt. Doch anders als ihre europäischen Cousins ernähren sie sich in der Trockenzeit von etwas, das man bei Vögeln kaum erwarten würde: dem Blut anderer Tiere.

Die Vögel kommen ausschließlich auf den beiden kleinen, wasserarmen Inseln Wolf und Darwin vor, die zum Galápagos-Archipel gehören. Dort gibt es nur spärliche Vegetation und ausgeprägte Trockenzeiten. Wenn Wasser und Insekten knapp werden, stellen die Finken ihre Ernährung radikal um. Dann fliegen sie gezielt größere Seevögel – meist Blaufußtölpel – an und picken mit ihren spitzen Schnäbeln kleine Wunden an den Federkielen auf, um das austretende Blut zu trinken.

Was brutal klingt, ist für die Finken ein genialer Überlebens-Trick: Das Blut liefert ihnen nicht nur Nährstoffe, sondern auch lebenswichtige Flüssigkeit. Biologisch betrachtet handelt es sich dabei um eine höchst spezialisierte Ernährungsweise, die nur bei sehr wenigen Wirbeltieren vorkommt. Ein weiterer Beweis dafür, dass die Evolution immer wieder Geschichten schreibt, die spannender sind als jeder Horrorfilm.

Vampirfink, Spitzschnabel-Grundfink (Geospiza difficilis septentrionalis) trinkt das Blut eines Nazcatoelpels (Sula granti).
Vampirgrundfinken (Geospiza septentrionalis) ernähren sich unter anderem vom Blut anderer Vögel, wie hier der beim Nazcatölpel (Sula granti) Foto: picture alliance / WILDLIFE / P.Oxford

Vampirschmetterlinge (Calyptra thalictri)

Auch in der Insektenwelt gibt es echte Blutsauger mit faszinierender Biologie – und der Vampirschmetterling gehört zweifellos dazu. Diese harmlos aussehenden Nachtfalter sind eigentlich Fruchtfresser, deren Männchen aber über ein besonderes Talent verfügen: Mit ihrem spitzen, nadelartigen Saugrüssel können sie die Haut von Säugetieren durchdringen, um Blut zu saugen.

Normalerweise nutzen sie diesen „Mini-Stechapparat“, um an zuckerhaltigen Pflanzensäften zu trinken – doch in seltenen Fällen nehmen sie stattdessen Blut auf, auch von Menschen. Vermutlich steckt dahinter ein evolutionärer Zufall: Das Saugen von Blut liefert den Männchen zusätzliche Mineralstoffe, die sie für die Fortpflanzung brauchen.

Der Gedanke an einen „Schmetterling, der Menschen sticht“, klingt nach Albtraum – ist aber völlig unbegründet. Die Tiere leben vor allem in Südostasien, kommen nur vereinzelt in Europa vor und gelten als biologisch einzigartig, nicht gefährlich. Im Gegensatz zu Mücken oder Flöhen sind sie keine Krankheitsüberträger. Und zugegeben: Ein Schmetterling mit Vampirambitionen ist eher kurios als gruselig – aber dafür umso besseres Halloween-Material.

Vampir-Springspinne (Evarcha culicivora)

Springspinnen sind in den vergangenen Jahren zu kleinen Social-Media-Stars geworden – sie gelten als neugierig, klug und fast schon niedlich. Doch eine Art hat eher einen anderen Ruf: Evarcha culicivora, besser bekannt als Vampir-Springspinne. Sie stammt aus Ostafrika und trinkt tatsächlich Menschenblut – allerdings nur auf Umwegen.

Die nur drei bis sieben Millimeter große Spinne lebt rund um den Viktoria-See in Kenia und Uganda. Dort teilt sie ihren Lebensraum mit den gefürchteten Anopheles-Mücken – jenen Insekten, die den Malaria-Erreger übertragen und jedes Jahr Hunderttausende Menschenleben fordern. Genau diese Mücken hat die Vampirspinne zum Fressen gern. Und zwar vor allem dann, wenn sie sich kurz zuvor an menschlichem Blut gesättigt haben.

So bekommt sie ihr „Blutmahl“ indirekt – eine Art Secondhand-Vampirismus, der sie zu einem der ungewöhnlichsten Räuber der Welt macht. Dafür gibt es keinen offiziell etablierten Fachbegriff, aber in der Forschung wird ihr Verhalten häufig „sekundäre Hämatophagie“ oder „indirekte Hämatophagie“ bezeichnet. So wird Evarcha culicivora daher augenzwinkernd der „ökologischste Vampir“ der Tierwelt genannt. Während sie selbst in Mini-Portionen an Menschenblut gelangt, hilft sie zugleich, die Malariamücken-Population zu regulieren – und könnte so langfristig sogar Leben retten.

Eine rot-schwarze Springspinne sitzt auf einem Blatt
Springspinnen werden von einigen wegen ihrer großen Augen als niedlich empfunden, auch wenn eine spezielle Art sich regelmäßig an menschlichem Blut satt trinkt Foto: Getty Images

Candirú oder Vampirfisch (Vandellia cirrhosa)

Er ist kaum fingerlang, durchsichtig und trotzdem gefürchtet: der Candirú, auch bekannt als Vampirfisch des Amazonas. Dieser winzige Wels gilt als einer der berüchtigtsten Parasiten der Süßwasserwelt – und als Ursprung vieler grausiger Geschichten. Das kommt wohl durch seine ungewöhnliche Ernährungsstrategie zustande: Er ist ein Blutsauger, der sich in die Kiemen größerer Fische bohrt, um dort ihren Lebenssaft zu trinken. Diese parasitäre Lebensweise macht ihn zu einem der wenigen echten hämatophagen Fische der Welt.

Seinen Ruf verdankt er einem Mythos: Seit dem 19. Jahrhundert kursieren Berichte, er könne sich in menschliche Körperöffnungen – insbesondere die Harnröhre – verirren. Wissenschaftlich belegt wurde das jedoch nie. Es gibt keinen verifizierten Fall, in dem ein Candirú tatsächlich in einem Menschen lebend gefunden wurde.

Für Forscher ist das zudem anatomisch höchst unwahrscheinlich, da der Fisch zum Überleben Wasserströmung und Kiemenbewegung braucht. Trotz seines winzigen Körpers hat er ein bemerkenswertes Gespür für Strömung und chemische Reize im Wasser, mit denen er seine Wirte aufspürt.

Vom Namen oder Aussehen her Vampir – gruselige Wortverwandte

Höllenvampirtintenfisch (Vampiroteuthis infernalis)

Schon der Name klingt nach einem Wesen aus der Unterwelt: Vampiroteuthis infernalis – übersetzt „Vampirtintenfisch aus der Hölle“. Und tatsächlich sieht er so aus, als wäre er direkt einem Albtraum entsprungen: samtrotes bis schwarzes Gewebe, große, glühend wirkende Augen und ein hautartiges Netz zwischen den Fangarmen, das an einen Umhang erinnert. Wenn er bedroht wird, stülpt er diese Haut nach außen und wirkt dadurch wie ein kleiner, kopfüber hängender Vampir mit Tentakeln.

Der Höllenvampir lebt in bis zu 1000 Metern Tiefe, in einer Zone, in der kaum Sauerstoff vorhanden ist. Er besiedelt einen Lebensraum, den sonst kaum ein Tier aushält. Um dort zu überleben, hat er sich perfekt angepasst: Sein Stoffwechsel ist extrem langsam, und anstelle von Tinte setzt er bei Gefahr auf ein leuchtendes Sekret, das Feinde mit biolumineszenten Partikeln verwirrt.

Trotz seines furchteinflößenden Aussehens ist er aber kein Räuber, sondern eher ein Tiefsee-Putzer. Der Vampirtintenfisch ernährt sich nämlich nicht von Blut, sondern von Detritus – organischen Partikeln aus abgestorbenen Tieren, Algen und Kot, die langsam durch die Wassersäule rieseln. Mit zwei dünnen Fangfäden fängt er diese „Meeres-Schneeflocken“ auf und wickelt sie zu kleinen Futterbällchen.

Höllenvampir-Tintenfisch in der Tiefsee
Der Höllenvampir-Tintenfisch sieht schon ziemlich beängstigend aus, wenn er in der stockdusteren Tiefsee fotografiert wird Foto: picture alliance / Mary Evans Picture Library | Steve Downer / ardea.com

Dracula-Papagei (Psittrichas fulgidus)

Schon sein Name klingt nach düsterer Poesie – und wer ihn sieht, versteht sofort, warum: Der Dracula-Papagei wirkt, als wäre er direkt aus einem Horrorfilm geflattert. Mit tiefschwarzem Gefieder, blutroten Akzenten und einem durchdringenden Schrei, der durch den Regenwald hallt, könnte er glatt als tierische Inkarnation von Bram Stokers „Dracula“ durchgehen. Forscher vermuten, dass der Schrei dazu dient, sich über große Distanzen im dichten Regenwald zu verständigen und Feinde zu beeindrucken.

Sein imposanter Auftritt und lauter Schrei täuschen jedoch: Blut trinkt dieser Vogel nicht – höchstens Feigensaft. In Wahrheit ist der Dracula-Papagei ein friedlicher Pflanzenfresser, der sich ausschließlich von Früchten, Blüten und Nektar ernährt. Besonders liebt er bestimmte Feigenarten, deren Samen er bei der Verdauung im Regenwald verteilt – und so ganz nebenbei hilft, neue Feigenbäume wachsen zu lassen. Sein Ruf als „Goth unter den Vögeln“ ist also nur halb gerechtfertigt: Optisch ein dunkler Held, ökologisch ein Lebensspender.

Zwei Dracula-Papageien auf einer Stange
Vor einem dunklen Hintergrund könnte der Dracula-Papagei leicht verschwinden – wären da nicht seine blutroten Flecke Foto: picture alliance/dpa/TASS | Gavriil Grigorov

Chinesisches Wasserreh (Hydropotes inermis)

Auf den ersten Blick wirkt das Chinesische Wasserreh wie ein ganz normales, zierliches Wildtier – bis man etwas genauer hinsieht. Dann sieht man zwei lange, gebogene Eckzähne, die aussehen, als könnten sie ebenfalls direkt aus einem Dracula-Film stammen. Kein Wunder also, dass das Tier im Volksmund auch „Vampirreh“ genannt wird.

Tatsächlich sind diese Reißzähne kein Zufall, sondern eine beeindruckende Laune der Evolution. Die Eckzähne, die bis zu acht Zentimeter lang werden können, tragen nur die Männchen. Sie dienen nicht der Jagd, sondern dem Imponierverhalten während der Paarungszeit. Statt mit Geweihen, wie andere Hirsche, liefern sich Wasserreh-Männchen Duelle mit ihren „Fängen“. Sie fletschen die Zähne, stoßen Drohrufe aus und kämpfen um Reviere und Weibchen.

Trotz seines „gruseligen“ Aussehens ist das Wasserreh ein friedliches Tier. Es ernährt sich ausschließlich pflanzlich – von Gräsern, Kräutern und Wasserpflanzen. Trotzdem – oder gerade deshalb – ist das Wasserreh ein echter Geheimtipp unter den „Vampirtieren“.

Ein Wasserreh, auch als Vampirreh bekannt, auf einem Feld
Wasserrehe sind durch ihre „Fänge“ unverkennbar Foto: picture alliance / imageBROKER | Kevin Sawford

Dracula-Fisch (Danionella dracula)

Er ist winzig, durchsichtig – und trägt Zähne: Der Dracula-Fisch (Danionella dracula) sieht aus, als sei er der blutrünstige Star eines Mikrohorrorfilms. Dabei ist der gerade einmal 17 Millimeter kleine Süßwasserfisch in Wahrheit völlig harmlos. Entdeckt wurde Danionella dracula erst 2009 in klaren Bächen im Norden Myanmars.

Seinen Namen verdankt der Dracula-Fisch den bizarren zahnähnlichen Knochenfortsätzen, die nur die Männchen besitzen. Diese „Fänge“ ragen wie winzige Reißzähne aus dem Maul und werden im Kampf um Weibchen eingesetzt. Nicht etwa, um Blut zu trinken, sondern um Rivalen zu imponieren oder zu vertreiben. Echte Zähne hat die Art im evolutionären Sinn verloren; das macht die knöcherne Nachbildung noch erstaunlicher.

Besonders ist auch, dass der Körper nahezu durchsichtig ist, als hätte das „Vampirtier“ eine besondere Abneigung gegen die Sonne. Man kann Herz, Gehirn und sogar die Wirbelsäule erkennen. Diese Durchsichtigkeit, kombiniert mit den bizarren Zähnen, verleiht ihm sein geisterhaftes Aussehen und machte ihn sofort zum Liebling der Forschung.

Vampir-Flugfrosch (Rhacophorus vampyrus)

Er lebt tief in den Regenwäldern Vietnams, trägt einen Namen wie aus einem Fantasyroman und sieht aus, als hätte er ein Cape: der Vampir-Flugfrosch (Rhacophorus vampyrus). Mit seinen riesigen Schwimmhäuten zwischen den Zehen kann er von Baum zu Baum gleiten – bis zu 15 Meter weit. In der Dämmerung, wenn er durch das diffuse Licht des Dschungels segelt, wirkt der zur Familie der Moosfrösche gehörende Regenwaldbewohner tatsächlich wie ein fliegender Mini-Vampir.

Seine Zehenhäute funktionieren wie Mini-Fallschirme, und anstatt Laich ins Wasser zu legen, baut er seine Nester aus Schaum über Pfützen oder Baumhöhlen. Diesem Nachwuchs verdankt er seinen Namen tatsächlich auch. Die Kaulquappen der Art besitzen winzige, fangzahnartige Hornzähnchen, mit denen sie sich an Futterresten festhalten – ein einzigartiges Merkmal, das in dieser Form bei keiner anderen Froschart vorkommt. Diese Zähnchen machten den Frosch bei seiner Entdeckung 2010 sofort zu einer biologischen Sensation.

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Warum wir Vampirtiere so faszinierend finden

Vielleicht liegt es daran, dass Blut in fast allen Kulturen etwas Magisches, Lebenswichtiges – und Bedrohliches – symbolisiert. Tiere, die es trinken, erscheinen uns daher automatisch unheimlich. Doch in der Natur hat alles seinen Zweck. Für die Vampirfledermaus ist Blut schlicht ein Nahrungsmittel, für den Vampirfink ein genialer Überlebens-Trick – und für die Vampir-Springspinne ein cleverer Umweg über bereits „vorverdautes“ Blut.

Auch ausgestorbene Wesen wie die Vampyronassa rhodanica, der urzeitliche Verwandte des Höllenvampirtintenfischs, zeigen, dass die Faszination (oder vielmehr das Vorteilhafte) des „Vampirischen“ tief in der Evolution verankert ist. Und selbst in der Welt der Mikroorganismen findet sich eine vampirische Parallele. Die sogenannten Vampiramöben (Vampyrellidae) zählen zwar offiziell nicht zu den Tieren, tragen ihren Namen aber völlig zu Recht – sie bohren sich in andere Zellen und saugen deren Inhalt aus.

Fazit

Ob winzige Amöbe, ausgestorbener Tiefseebewohner oder geflügelter Frosch – der Vampirbegriff zieht sich durch alle Reiche des Lebens. Und Hand aufs Herz: Mit Namen wie Vampiroteuthis infernalis, Rhacophorus vampyrus oder Dracula-Fisch beweisen Biologen, dass Wissenschaft manchmal ebenso viel Sinn für Humor hat und die Natur selbst manchmal die besten Halloween-Geschichten schreibt.

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