Queen Elizabeth II. sprach bis zuletzt von ihren Pferden
Queen Elizabeth II. (l.) und Prinzessin Anne (2. v. l.) beim Rennen in Ascot, als das Pferd der Monarchin 2013 eine Goldmedaille gewann. Laut einem Berater der Queen soll es einer der schönsten Tage in ihrer langen Karriere als Pferdezüchterin gewesen sein. Foto: Getty Images
21. September 2022, 12:58 Uhr |
Lesezeit: 3 Minuten
Bis kurz vor ihrem Tod soll Queen Elizabeth II. noch über ihre Tiere gesprochen haben. Laut einem Berater soll sie noch Pläne für die Zukunft ihrer Pferde geschmiedet haben.
Queen Elizabeth II. hat nach den Worten eines Beraters bis kurz vor dem Tod noch über ihre Liebe zu Pferden gesprochen. Er habe die Königin an ihrem letzten Wochenende in Schottland getroffen, sagte John Warren, der die Monarchin bei der Pferdezucht und für Rennen beraten hatte, der britischen Nachrichtenagentur PA.
Noch 48 Stunden vor ihrem Tod gewann ein Pferd der Queen ein Rennen
„Wir saßen über das Wochenende stundenlang zusammen, um Strategien zu entwickeln und Pläne für die Zukunft zu schmieden“. Dann hätten beide noch einmal am Dienstagabend, dem 6. September, telefoniert, da sie noch „einen Gewinner“ gehabt habe, sagte Warren der „Daily Mail“. „Sie war geistig völlig gesund und in großartiger Form“, sagte Warren über das Gespräch. Es sei unvorstellbar, dass die Queen keine 48 Stunden danach gestorben sei.
Mr. Warren berichtete weiter, auch King Charles III. und Queen Consort Camilla seien viel bei der verstorbenen Monarchin gewesen. Sie habe es geliebt, die beiden dort zu haben und mit ihnen bis zum Ende über Pferde und ihre Liebe zu den Tieren zu sprechen.
Queen Elizabeth II. war eine erfolgreiche Pferde-Züchterin
Die Königin war ein großer Pferde-Fan, sie ritt gerne und oft. Als Züchterin feierte sie mehrere Erfolge, die sie emotional feierte. Insgesamt soll die Königin etwa 180 Pferde und Ponys besessen haben. Diese sollen auf verschiedene Residenzen und Ställe im Königreich verteilt sein.
Nach dem Sieg ihres Pferdes Estimate beim berühmten Rennen von Ascot 2013 habe die Queen Tränen in den Augen gehabt, erzählte Warren weiter. Die Monarchin sei „geradezu galoppiert“, als sie von der Royal Box zum Sattelplatz gegangen sei. Sie habe Estimate dann einen „wunderbaren und hochverdienten Klaps“ gegeben.
„Es war sehr berührend zu sehen, wie die Queen sich allein auf dieses Geschöpf konzentrierte, das für sie etwas geleistet hatte. Das war bemerkenswert“, sagte Warren. Er war mehr als 13 Jahre Berater der Königin zu Fragen der Pferdezucht und -rennen. „Ich hatte das Glück, ihr durch unsere gemeinsame Faszination so nahe zu sein.“
Der Tod der Monarchin sei für Warren sehr plötzlich gekommen, wie er der „Daily Mail“ verriet. Doch es sei wunderbar, zu wissen, dass sie ein langes und erfülltes Leben geführt habe. Es sei möglich, dass die Renngemeinschaft dazu beitragen habe, ihr auf ihrem Weg Freude zu bereiten.
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