10. Oktober 2025, 13:48 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Ob Blindenführhund, Spielkamerad oder vollwertiges Familienmitglied – Hunde begleiten uns seit Jahrtausenden und haben sich einen festen Platz in unserem Alltag erobert. Am 10. Oktober ist es wieder so weit: Der Welthundetag rückt die treuen Vierbeiner ins Rampenlicht. Doch was steckt hinter diesem tierischen Aktionstag?
Ein weltweiter Feiertag für den besten Freund des Menschen
Jedes Jahr am 10. Oktober wird der Welthundetag begangen, auch bekannt als Welttag des Hundes oder World Dog Day. An diesem Datum steht die besondere Rolle der Hunde in unserer Gesellschaft im Mittelpunkt. Sie gelten nicht nur als treue Begleiter, sondern übernehmen auch vielfältige Aufgaben im Alltag – sei es als Therapiehund, Spürhund oder einfach als Freund fürs Leben.
Zugleich nutzen Tierschutzorganisationen den Welthundetag, um auf Probleme bei der Hundehaltung und -zucht aufmerksam zu machen und für mehr Verantwortung im Umgang mit Tieren zu sensibilisieren.
Woher kommt eigentlich der Weltkatzentag?
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Deutschland hatte lange einen eigenen „Tag des Hundes“
Wer den Welthundetag ursprünglich ins Leben gerufen hat, ist nicht überliefert. Ebenso wenig ist bekannt, warum ausgerechnet der 10. Oktober als Datum gewählt wurde. Im Gegensatz zum international bekannten Weltkatzentag am 8. August sind beim Welthundetag weder Ursprung noch genaue Entstehung dokumentiert.
Erwähnenswert ist, dass es in Deutschland lange zusätzlich einen eigenen Hundefeiertag gab: den „Tag des Hundes“. Dieser wurde 2010 vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) initiiert und jährlich im Juni gefeiert. Veranstaltungen wie Tage der offenen Tür, Hundesport-Turniere oder Rassepräsentationen begleiteten diesen Tag. Im Jahr 2024 entschied sich der VDH allerdings, den Tag des Hundes zugunsten des internationaleren Welthundetags am 10. Oktober aufzugeben.
So lässt sich der Welthundetag feiern
Hunde begleiten den Menschen seit Jahrtausenden – ursprünglich als Arbeitstiere bei Jagd oder Herdenbewachung, heute oft als enge emotionale Begleiter im Familienleben. Viele Hunde leisten wertvolle Arbeit: als Blindenführhunde, im Therapieeinsatz oder bei Polizei und Zoll. Der Welthundetag bietet die Gelegenheit, dieses Engagement zu würdigen. Denn dieses Datum erinnert uns daran, wie viel schöner das Leben mit einem schwanzwedelnden Mitbewohner ist.
Wer seinem Hund eine Freude machen möchte, kann den Tag beispielsweise mit einem besonders langen Spaziergang oder einer Extraportion Streicheleinheiten feiern. Auch gesunde Leckerlis oder neue Spielzeuge kommen bei den tierischen Freunden gut an.
Darüber hinaus kann der Welthundetag auch genutzt werden, um Gutes zu tun: etwa durch eine Spende an eine Tierschutzorganisation oder durch die Übernahme einer Patenschaft für einen Hund, der kein Zuhause hat. Schließlich haben alle Hunde jeden Tag unsere Liebe verdient, oder?
