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Moderatorin im Interview

Laura Wontorra über Hund Milo: »Für mich kam nur eine Adoption infrage

Laura Wontorra und Hund
Laura Wontorra und ihr Hund Milo sind ein eingespieltes Team. Seit die Moderatorin den Mischling aus dem Tierschutz adoptiert hat, kann sie sich ein Leben ohne eigenen Vierbeiner kaum noch vorstellenFoto: privat

Beruflich landet TV-Moderatorin Laura Wontorra (33, „Top Dog Germany“, „Grill den Henssler“) einen Erfolg nach dem nächsten. Ihre Popularität nutzt sie jetzt für ein Thema, das ihr besonders am Herzen liegt: Vierbeiner aus dem Tierschutz. Mit PETBOOK hat sie über ihren Mischlings-Rüden Milo und Tiere aus zweiter Hand gesprochen.

Ihre Schlagfertigkeit und ihr Humor sind sicherlich nur zwei Gründe dafür, warum Zuschauer regelmäßig Sendungen einschalten, die von Laura Wontorra moderiert werden. Doch wie schafft es die Wahl-Kölnerin, dass ihr auch Vierbeiner regelrecht zu Füßen liegen? Auf ihrem Instagram-Kanal kann man zumindest erahnen, dass ganz viel Herz und Leidenschaft für Tiere eine Rolle dabei spielen. Genauso wie ihr Hund Milo, mit dem Laura Wontorra seit Anfang 2021 ein starkes Team bildet.

PETBOOK: Frau Wontorra, Sie sind eine viel beschäftigte Moderatorin, Ihr Mann ist als Fußball-Profi ebenfalls viel unterwegs. Anfang 2021 haben Sie Tierschutz-Hund Milo adoptiert. Wie organisieren Sie Ihre tägliche Hundebetreuung?
Laura Wontorra: „Eines vorweg: Ein Haustier ist absolut zeitaufwendig. Allerdings haben wir uns im Vorfeld wirklich viele Gedanken darüber gemacht, wie wir selbst einen Hund und unsere Arbeitswelt miteinander verbinden können. Über unseren eigenen Einsatz hinaus haben wir jedoch auch wundervolle Hilfe bei der Betreuung.

Wir selbst gehen mindestens dreimal am Tag mit Milo Gassi. Davon einmal mindestens eine Stunde, sodass er seine Bewegung bekommt. An Tagen, an denen ich beruflich eingespannt bin, geht Milo in die Hundetagesstätte. Er liebt es dort! Zusätzlich liegen all unsere Nachbargärten zusammen, und alle Nachbarn haben ebenfalls Hunde, sodass die Tiere gemeinsam viel Auslauf und Spielzeit haben.“

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Sie betonen Ihren Einsatz für Tiere aus dem Tierheim. Warum sollten Menschen Vierbeiner lieber adoptieren statt kaufen?
„Ich kenne die Situationen in Tierheimen und im Tierschutz, daher kam für mich selbst nur eine Adoption infrage. Letztlich sollte das jedoch jeder für sich selbst entscheiden, ob er einen Hund vom Züchter oder aus einer Tierschutzauffangstation möchte. Tiere aus dem Tierschutz brauchen sehr viel Zeit und Zuneigung und müssen häufig viel lernen oder ganz einfach noch kennenlernen. Das heißt, eine Entscheidung für ein Tierheim-Tier sollte ganz bewusst fallen, da diese Tiere schon einmal enttäuscht wurden und dieses Trauma auf keinen Fall ein zweites Mal erleben dürfen.“

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Haben Tiere aus zweiter Hand Ihrer Meinung nach Vor- oder Nachteile gegenüber solchen, die gezielt beim Züchter ausgesucht werden?
„Tiere haben keine Vor- oder Nachteile. Ich denke, wenn man sich mit viel Liebe und Einsatz um einen Vierbeiner kümmert, ist es egal, ob er aus dem Tierschutz oder vom Züchter kommt.“

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Mit Milo verbringen Sie fast mehr Zeit als mit Ihrem Ehemann. Er kommt auch mit ans Set. Wie sieht so ein typischer Tag von Ihnen beiden aus?
„So ein richtig schöner Tag mit Milo bedeutet natürlich, dass ich freihabe und mich den ganzen Tag mit ihm draußen in der Natur aufhalten kann. Aber ich nehme ihn auch schon oft mit ans TV-Set. Das haben wir von Beginn an früh geübt und somit ist es mittlerweile überhaupt kein Problem mehr. Im Gegenteil, ich habe manchmal das Gefühl, er genießt die viele Aufmerksamkeit rund um seine tierische Person, wenn er mit am Set ist.“

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Hunde bringen ihre Halter manchmal in unfreiwillig komische Situationen. Das ist Ihnen sicher auch schon passiert?
„Komische oder lustige Szenen gibt es öfter mal, aber durchaus auch unangenehme. Milo hat beispielsweise am Anfang beim Gassigehen aus Angst viel andere Hunde angebellt. Das war mir zu Beginn schon etwas peinlich, da er sonst ein sehr liebenswertes Tier ist. Aber mit viel Geduld, Sicherheit und vor allem der nötigen Zeit ist das viel besser geworden.“

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Bei Ihnen zu Hause geht es sportlich zu. Treiben Sie mit Milo zusammen ebenfalls Sport?
„Da Milo noch sehr jung ist, haben wir unser eigenes privates Sportprogramm erst mal hintenan gestellt. Für das nächste Jahr ist jedoch fest geplant, ihn auch öfter mal mit auf den Golfplatz zu nehmen.“

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Welche Sportarten für Hunde haben Sie mit Milo schon ausprobiert? Welche interessieren Sie?
„Milo ist im Gegensatz zu anderen Hunden überhaupt kein Balljunkie und meidet auch das Wasser. Insofern fallen bestimmte Sportarten, die andere Hunde lieben, schon mal weg. Aber ich moderiere ja die Sendung ‚Top Dog Germany‘ und bin dadurch mit dem Hundesport ‚Agility‘ in Berührung gekommen. Anfangs war ich etwas skeptisch, aber ich muss alle Zweifel revidieren. Ich habe einfach gemerkt, dass dieser Sport eine tolle Verbindung zwischen Tier und Tierhalter herstellt. Für beide Partner ist das eine körperliche und geistige Anstrengung, die das ganze Team fordert, aber auch fördert.“

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