16. Oktober 2025, 14:07 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten
In der Glamourwelt von Hollywood war Diane Keaton für viele eine Stil-Ikone, Oscar-Preisträgerin und Ausnahmekünstlerin. Doch wer sie wirklich kannte, weiß: Ihr Herz schlug vor allem für Tiere – und für einen ganz bestimmten Vierbeiner. Nun wurde bekannt, dass Keaton einen erheblichen Teil ihres Vermögens nicht der Filmwelt, sondern ihrem geliebten Hund Reggie gewidmet hat.
Ein Leben für den Tierschutz
Wie die Familie der Schauspielerin in einem exklusiven Statement gegenüber „People“ mitteilte, starb Diane Keaton am 11. Oktober im Alter von 79 Jahren an einer Erkrankung der Atemwege. „Die Familie Keaton ist sehr dankbar für die außergewöhnlichen Botschaften der Liebe und Unterstützung, die sie in den vergangenen Tagen im Namen ihrer geliebten Diane erhalten hat, die am 11. Oktober an einer Lungenentzündung verstorben ist“, heißt es in der Erklärung.
Die Angehörigen würdigten Keatons Herz für Tiere – und verbanden diesen Aspekt mit einem bewegenden Wunsch: „Sie liebte ihre Tiere und sie war standhaft in ihrer Unterstützung der obdachlosen Gemeinschaft, daher wären Spenden in ihrem Namen an eine örtliche Tafel oder ein Tierheim eine wunderbare und sehr geschätzte Würdigung ihres Andenkens.“
Selbst in ihren letzten Tagen dachte Diane Keaton nicht an sich – sondern an das, was ihr am meisten am Herzen lag: ihre Familie, ihr Zuhause und ihren geliebten Hund Reggie. Wie nun bekannt wurde, traf die verstorbene Schauspielerin bereits zu Lebzeiten alle nötigen Vorkehrungen, um sicherzustellen, dass ihr treuer Begleiter nach ihrem Tod gut versorgt ist.
5 Millionen Dollar für Reggie – und den Tierschutz
Wie der Gossip-Blog „Shuter Scoop“ unter Berufung auf einen Insider berichtet, hat Diane Keaton ihrem Golden Retriever Reggie ganze 5 Millionen US-Dollar aus ihrem geschätzten 100-Millionen-Dollar-Vermögen vermacht. Es ist ihr letzter Akt der Fürsorge – und ein kraftvolles Statement über das, was ihr im Leben am wichtigsten war. Die Summe fließe in einen Treuhandfonds, der Reggie ein privates Zuhause, persönliche Betreuung und lebenslange Versorgung sichert.
Zusätzlich sind regelmäßige Spenden an Tierschutzorganisationen in Keatons Namen vorgesehen. „Sie wollte, dass Reggie mit derselben Würde und demselben Humor lebt, wie sie es getan hat“, so eine weitere anonyme Quelle. „Es ist so typisch Diane – exzentrisch, liebevoll und zutiefst gütig.“
Bereits im April hatte die Oscar-Preisträgerin ein letztes Instagram-Foto von sich und Reggie geteilt. Darauf strahlte sie in die Kamera, an ihrer Seite der Hund, den sie 2020 adoptiert hatte. „Sie sah strahlend aus“, erinnere sich der enge Vertraute laut dem Blog. „Jetzt, da wir wissen, dass es ihr letzter Post war, fühlt es sich an wie ein stiller Abschied.“
Diane Keaton lebte ihre Tierliebe nicht nur öffentlich, sondern auch privat. Anlass für ihren letzten Post war der National Pet Day in den USA. „Reggie war ihre Welt“, so ein enger Freund laut dem Bericht. „Diane scherzte oft, ihre großen Lieben seien ihre Kinder, Al Pacino, Architektur – und dieser Hund.“
„Reggie ist jetzt bei Menschen, die ihn lieben“
Wie Insider berichten, hatte Keaton ihre Familie und ihr Team genau über ihre Wünsche informiert – auch in Bezug auf Reggie. „Sie hatte alles geplant“, bestätigt die Quelle. „Reggie ist jetzt bei Menschen, die ihn lieben – genau so, wie sie es sich gewünscht hatte.“
Trotz ihres sich verschlechternden Gesundheitszustands soll Keaton bis zuletzt positiv geblieben sein. „Ihre Freude lag im Einfachen – ihr Zuhause, ihre Kinder und Reggie“, sagt ein Freund. „Sie sagte oft, Tiere lehren uns zu lieben – und sie lebte das bis zu ihrem allerletzten Tag.“
Diane Keaton war nicht nur Oscar-Preisträgerin und Hollywood-Ikone, sondern auch eine leidenschaftliche Tierschützerin, die sich über Jahrzehnte hinweg für das Wohl von Tieren einsetzte – mit Herz, Einfluss und persönlichem Engagement.
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Jahrzehntelanger Einsatz für Tierschutz
Keaton engagierte sich über zwanzig Jahre für das Helen Woodward Animal Center in Kalifornien, saß dort im Vorstand und wurde 2005 mit dem Humane Award der Organisation ausgezeichnet. In einem Nachruf des Zentrums vom 14. Oktober heißt es: „Helen Woodward Animal Center dankt Keaton für ein lebenslanges Engagement für den Tierschutz und für ihre über zwanzigjährige Tätigkeit im Vorstand der Organisation.“
Die Schauspielerin nutzte ihre Prominenz, um auf die Belange von Tieren aufmerksam zu machen. Ihr Wirken reichte von Gesetzesinitiativen wie dem Big Cat Public Safety Act, der das private Halten von Wildkatzen verbietet, bis hin zur Verbesserung von Sicherheitsstandards für Tiere in Filmproduktionen sowie dem Schutz von Wildtieren und Nutztieren.
Helen Woodward-Präsident Mike Arms würdigte sie mit den Worten: „Es ist unmöglich, die Zahl der Leben zu zählen, die Diane gerettet hat. Sie war absolut authentisch. Die vielen Jahre, die sie sich der Verbesserung des Lebens von Tieren und der Förderung von Adoptionen verschrieben hat, haben unzählige Leben auf der ganzen Welt beeinflusst. Sie war eine liebe Freundin – für unser Zentrum und für Tiere überall. Sie wird schmerzlich vermisst werden.“
Eine wahre Hollywood- und Tierschutz-Größe ist von uns gegangen
Berühmt wurde Keaton in den 1970er-Jahren mit ihren Rollen in „Der Pate“ und „Der Stadtneurotiker“, für den sie mit dem Oscar als „Beste Hauptdarstellerin“ ausgezeichnet wurde. Sie war Teil zahlreicher Filmklassiker – darunter „Vater der Braut“, „Was das Herz begehrt“ oder „Die Familie Stone“ – und arbeitete auch als Regisseurin. Dennoch blieb ihr Engagement für Tiere ein zentrales Thema ihres Lebens.
Neben ihren Kindern Dexter und Duke, die sie 1996 und 2001 adoptierte, waren es vor allem ihre Hunde, mit denen Keaton viele private Momente teilte. Mit Diane Keaton verliert die Welt nicht nur eine große Schauspielerin, sondern vor allem eine unermüdliche Fürsprecherin der Stimmlosen. Ihr Engagement für Tierheime, Adoption und Tierschutzpolitik wird weiterwirken – in jedem geretteten Tier, in jeder Gesetzesänderung, die sie mit angestoßen hat, und in jedem Menschen, den sie für die Sache begeistern konnte.