5. Februar 2026, 9:05 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Zwischen Bäumen, auf Wegen und an Waldrändern erzählen Tierspuren von einem regen, meist ungesehenen Nachtleben. Gerade Matsch und Neuschnee wirken wie ein Notizblock der Natur – jedes Tier hinterlässt darauf seine ganz eigene Handschrift. Für unser PETBOOK-Quiz haben wir elf typische heimische Wildtiere ausgewählt, deren Spuren Sie erraten sollen. Wie gut kennen Sie sich aus?
Tierspuren – erkennen Sie alle 11 heimischen Wildtiere?
Auch wenn wir die Tiere selbst im Winter nur selten zu Gesicht bekommen, lassen ihre Trittsiegel erstaunlich tiefe Einblicke in ihr Verhalten zu. Ob gemächliches Ziehen, schnurgerades Schnüren oder fluchtartiges Springen – aus der Anordnung der Abdrücke lassen sich Bewegungsart, Tempo und manchmal sogar Stress ablesen.
Für unser Quiz haben wir uns lediglich auf die Abdrücke der Tiere beschränkt, die wir jeweils vom Vorder- und Hinterlauf zeigen. Aber Obacht: Es sind auch zwei Haustiere unter den Spurengebern dabei – erkennen Sie, welche?
Sie haben noch nicht genug geraten? Hier sind noch mehr tierisch knifflige Quiz:
- Unter der Lupe! Erkennen Sie alle 11 Tiere in der Nahaufnahme?
- Erkennen Sie diese 11 Tiere an ihrem Fell?
- Erkennen Sie alle 18 heimischen Wintervögel auf einen Blick?
Diese Tiere leben in deutschen Wäldern
Wie gut kennen Sie die heimische Tierwelt? 90 Prozent fallen durch!
Trittsiegel, Fährte oder Spur – worauf kommt es an?
Der einzelne Fußabdruck eines Tieres wird Trittsiegel genannt. Je nachdem, ob ein Tier als Zehenspitzengänger (wie Reh, Hirsch oder Wildschwein), Zehengänger (etwa Fuchs) oder Sohlengänger (zum Beispiel der Dachs) unterwegs ist, sehen diese Abdrücke völlig unterschiedlich aus. Reihen sich mehrere Trittsiegel aneinander, entsteht eine Fährte oder Spur. Bei Schalenwild spricht man fachlich von einer Fährte, bei Raubwild und Hasen von Spuren.
Besonders auffällig sind die Unterschiede zwischen den Tiergruppen: Paarhufer hinterlassen zwei längliche Abdrücke, Raubtiere zeigen Ballen und Krallen, während Hasen durch ihre hoppelnde Fortbewegung ein sehr charakteristisches Sprungbild erzeugen.1
Was verraten typische Winterspuren?
Ein Reh hinterlässt zierliche, vorn spitz zulaufende Abdrücke, während der Hirsch deutlich größer auftritt. Das Wildschwein erkennt man nicht nur an den parallel verlaufenden Schalen, sondern oft auch an den Afterklauen am hinteren Ende des Trittsiegels.
Beim Fuchs wiederum lohnt sich ein genauer Blick auf die Ballen: Lässt sich im Inneren des Abdrucks ein Kreuz denken, ohne die Ballen zu schneiden, spricht das klar für ihn. Dachse zeigen fünf Zehen und kräftige Krallen – manchmal wirkt ihre Spur regelrecht „genagelt“.
Steinmarder bewegen sich hüpfend fort und hinterlassen paarweise angeordnete Abdrücke. Hasen und Eichhörnchen setzen ihre langen Hinterläufe vor die kürzeren Vorderläufe – der typische Hasensprung ist kaum zu verwechseln.2
Viele dieser Merkmale spielen in unserem Quiz eine Rolle. Neun heimische Wildtiere haben wir für Sie ausgewählt – erkennen Sie sie allein an ihren Spuren im Schnee?