26. Oktober 2026, 14:18 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Zu Halloween setzen viele Halter ihr Tier gerne in Szene. Doch weil Kostüme für Hund und Katze ein absolutes Tabu sind, gibt PETBOOK Tipps, wie Sie mit Ihrem Vierbeiner ein stressfreies und tierfreundliches Fotoshooting mit Gruselfaktor machen.
1. Tiere neben Deko fotografieren
Klingt simpel, ist aber tatsächlich gar nicht so einfach. Denn für ein tolles Foto zu Halloween müssen Hund oder Katze für mindestens ein paar Sekunden still sitzen bleiben. Während die meisten Hunde damit eher weniger Schwierigkeiten haben, können die wenigsten Katzen bereits „Sitz“. Hier kann man sich mit ein paar Leckerlis helfen, die man zwischen der Deko oder auch darin versteckt. So entstehen vielleicht nicht perfekt inszenierte Bilder, dafür jedoch umso lustigere Szenen, wenn die Katze unter der Blätter-Deko oder im Kürbis verschwindet.
Tipp: Für tolle Fotos mit dem Hund lohnt sich der Besuch einer Kürbisausstellung. Hier findet man die beliebten Früchte in allen Formen und Farben – und sogar zu ganzen Kunstwerken zusammengesetzt. Einfach den Hund davor platzieren, noch einen kleinen Trick machen lassen – schon hat man das perfekte Foto zu Halloween.
2. Heimlich um das Tier herum dekorieren
Wer einen Vierbeiner hat, der so gar nicht kooperieren mag, kann auch versuchen, vorsichtig um das schlafende Tier herum zu dekorieren. Das funktioniert vor allem bei alten oder sehr jungen Katzen und Hunden gut. Dabei aber bitte nicht übertreiben oder Gegenstände auf dem dösenden Haustier drapieren.
3. Katze oder Hund im Kürbis fotografieren
Wirkt wie ein Kostüm, ist aber tiergerecht. Wenn Hund und Katze im Kürbis sitzen, sieht das nicht nur putzig aus. Für die Tiere kann das sogar ein richtiger Spaß sein. Katzen erkunden ohnehin gern neue Versteckmöglichkeiten und quetschen sich mit Vorliebe in enge Behältnisse.
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Hierfür sollte man vorher überlegen, ob man für das Halloween-Foto einen echten Kürbis verwendet, in dem Hund oder Katze sitzen können. Alternativ gibt es auch viele Deko-Kürbisse, die sich vielleicht besser eignen – je nachdem, was das eigene Tier bevorzugt. So lieben viele Hunde sowie manche Katzen den Geruch und Geschmack von Kürbis. Andere hingegen möchten nicht mit dem glitschigen, feuchten Fruchtfleisch in Kontakt kommen.
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4. Schablonen statt Kostüme
Jeder kennt die lustigen Schablonen, die es in den Fotoboxen auf Partys und Hochzeiten gibt. Mit ihnen lassen sich etwa schnell Selfies mit Schnurrbart und Zylinder kreieren. Das Prinzip funktioniert auch bei Haustieren. Einfach das gewünschte Kostüm bzw. die passenden Accessoires auf Papier drucken oder selbst zeichnen, ausschneiden, an ein Holzstäbchen kleben und fertig.
Wichtig ist, den Abstand zwischen Schablone und Tier nicht zu weit zu wählen, da sonst eins von beidem auf dem Bild unscharf wird. Am besten gewöhnt man Katze oder Hund erst einmal an das merkwürdige Gebilde, damit sie sich nicht irritiert wegdrehen, wenn man ihnen die Schablone vors Gesicht hält.
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Diese Methode eignet sich besonders für Tiere, die Halloween-Deko gruselig finden oder nicht lange still sitzen. Vorausgesetzt, man hat zuvor ein wenig geübt und die Situation mithilfe von Leckerli positiv verknüpft. Der Aufwand lohnt sich, denn solche Schablonen wirken auf Halloween-Fotos mit Hund und Katze authentischer und dadurch meist sympathischer, als die Schnappschüsse mit Fotoprogrammen zu manipulieren.
5. Digitale Sticker verwenden
Wer schnell ein süßes oder lustiges Halloween-Foto von seinem Hund oder seiner Katze erstellen will, kann auch digitale Sticker nutzen. Die meisten Bildbearbeitungsprogramme auf dem Smartphone bieten bereits eine eigene Auswahl an. Ansonsten gibt es viele kostenlose Apps oder Messenger, die zahlreiche Möglichkeiten bieten, Bilder mit digitalen Stickern zu verzieren.
Wer es etwas professioneller mag, kann dafür auch Grafikprogramme wie Canva, Gimp oder Photoshop verwenden. Da es den meisten aber darum geht, die Halloween-Fotos von Katze und Hund online und zeitnah zu posten, sind Apps dafür in der Regel besser geeignet und benötigen meist keine Vorkenntnisse in Bildbearbeitung.