14. Juli 2026, 14:03 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Die Fußball-WM 2026 nähert sich ihrem Höhepunkt und ausgerechnet die beiden größten Titelanwärter treffen schon vor dem Finale aufeinander. Am Dienstag, den 14. Juli, steht in Dallas das Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien an. Für viele Fans und Experten bereits das vorweggenommene Endspiel. Beide Teams hatten sich in ihren Gruppen jeweils den ersten Platz gesichert und landeten damit auf derselben Seite des Turnierbaums, was dieses frühe Spitzenduell überhaupt erst möglich machte.
Wer zieht ins Finale ein: Frankreich oder Spanien?
Frankreich zeigte sich zuletzt in bestechender Form: Gegen Marokko setzte sich die Equipe Tricolore verdient mit 2:0 durch, Kapitän Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé trafen, auch dank Bayern-Star Michael Olise. Spanien wiederum musste sich seinen Platz im Halbfinale hart erkämpfen. Gegen Belgien reichte es erst spät: Nach einem zähen 1:1 durch Fabián Ruiz und Charles De Ketelaere köpfte der eingewechselte Mikel Merino in der 88. Minute den 2:1-Siegtreffer. Damit steht Spaniens Nationalmannschaft der Männer erstmals seit dem WM-Titel vor 16 Jahren wieder in einem WM-Halbfinale.
Anders als in der Vorrunde gibt es im K.o.-System kein Unentschieden mehr und so hat sich auch das Orakel-Setup der Redaktion angepasst. Statt drei Näpfen mit Länderflaggen und Remis-Option stehen für die Redaktionstiere nur noch zwei Näpfe bereit, gefüllt mit demselben Leckerli, beklebt mit den Flaggen der beiden Halbfinalisten. Reine Kopf-an-Kopf-Entscheidung also.
Hector und Elvis sind sich einig – aber mit Vorgeschichte
Labrador Hector, vierjähriger Vierbeiner von Redakteurin Jasmin Reddmann, steuerte ohne zu zögern den Napf mit der spanischen Flagge an. Auch der Australian Shepherd Elvis (3), der Hund von PETBOOK-Autorin Manuela Lieflaender, entschied sich für La Furia Roja.
Klingt nach einem eindeutigen Votum – wäre da nicht die Vorgeschichte der beiden. Denn seit ihrem ersten Tipp zum Auftaktspiel, den beide richtig für einen deutschen Sieg gegen Curaçao abgaben, liegen Hector und Elvis konsequent daneben: Beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste, beim 1:2 gegen Ecuador und schließlich beim Achtelfinal-Aus im Elfmeterschießen gegen Paraguay tippten beide jedes Mal auf den späteren Verlierer. Eine Serie, die intern nur noch „das Anti-Orakel“ genannt wird. Wer wissen will, wer verliert, fragt offenbar am besten Hector und Elvis.
Ob das für Spanien nun ein gutes oder ein schlechtes Omen ist, darf sich jeder selbst aussuchen.
Yumi hält dagegen
Einzig Zwergspitzhündin Yumi, der kleine Vierbeiner von Chefredakteurin Saskia Schneider, stellt sich gegen den Trend im eigenen Haus: Sie steuerte zielstrebig den Napf mit der französischen Flagge an und tippt damit auf ein Weiterkommen von Mbappé und Co.
Damit steht es in der Redaktion 2:1 für Spanien – mathematisch zumindest. Sportlich betrachtet könnte die Anti-Orakel-Bilanz von Hector und Elvis dieses Ergebnis allerdings ziemlich schnell auf den Kopf stellen. Ob Yumi mit ihrem Außenseiter-Tipp für Frankreich also am Ende die Nase vorn hat, zeigt sich am Dienstagabend, 14. Juli 2026, in Dallas.
Die tierischen Spitzenreiter des WM-Orakels
Mit dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bekommt auch das tierische WM-Orakel von Animonda und der Tony Petfluencer-Agentur eine neue Wendung. Die teilnehmenden Hunde und Katzen tippen nun nicht mehr nur die Spiele der DFB-Elf, sondern alle Begegnungen der K.o.-Runde.
In der aktuellen Ausgabe von „Sport-Wau“ beziehungsweise „Sport-Miau“ zieht Petfluencer Tobi Langer erstmals Bilanz: Wer hat bislang die meisten Partien richtig vorhergesagt?
Aktuell liegen fünf Tiere mit jeweils 13 richtigen Tipps gleichauf an der Spitze – vier Hunde und eine Katze. Nach Achtel-, Viertel- und Halbfinale werden die Zwischenstände ausgewertet, bevor nach dem WM-Finale schließlich das große „Super-Orakel 2026“ gekürt wird.