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Erfinder Jim Davis wird 80

Garfield-Quiz – testen Sie Ihr Wissen über den Kult-Kater!

Kater Garfield und seine Freunde Odie, Arlene, Nermal und Pooky, eine Illustration aus den Jahren 2008 bis 2018.
Wüssten Sie, wie alle der hier abgebildeten Charaktere aus dem Garfield-Universum heißen? Dann testen Sie Ihr Wissen in unserem Quiz! Foto: picture alliance/dpa | Dekade 2008 bis 2018
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Porträt Saskia Schneider auf dem PETBOOK Relaunch
Redaktionsleiterin

28. Juli 2025, 14:38 Uhr | Lesezeit: 6 Minuten

Seit fast fünf Jahrzehnten begeistert ein dicker, fauler Kater mit Lasagnehunger Millionen Menschen weltweit. Zum 80. Geburtstag seines Schöpfers Jim Davis dreht sich in unserem Quiz alles um den orangefarbenen Kater. Dafür haben wir uns 14 knifflige Fragen überlegt, die nur wahre Garfield-Fans beantworten können.

Dass Garfield Lasagne liebt und Montage hasst, weiß so ziemlich jeder, der den kultigen Kater von Comics, Kinofilmen oder aus Zeichentrickserien kennt. Doch nur wahre Fans wissen wahrscheinlich, wer „Stretch“ ist oder wie der Bruder von Jon Arbuckle heißt. Anlässlich der Kinopremiere des neuen Films „Garfield – eine extra Portion Abenteuer“ (PETBOOK berichtete), haben wir uns für das Garfield-Quiz zwölf knifflige Fragen überlegt, die nur wahre Fans des sarkastischen Katers beantworten können. Schaffen Sie alle?

Wie viele Fragen über Garfield können Sie im Quiz beantworten?

Sind Sie ein echter Fan? Dann sollten Ihnen die Fragen in unserem Garfield-Quiz nicht schwerfallen.

Sie haben noch nicht genug geraten? Dann schauen Sie bei unseren anderen Quiz vorbei:

Garfield wäre fast eine Mücke geworden

Ursprünglich hatte Davis an einer anderen Comic-Idee gearbeitet: „Gnorm Gnat“, eine Serie über eine Mücke. Doch der Erfolg blieb aus. „Deine Witze sind super, aber Insekten – damit kann sich doch niemand identifizieren“, habe ihm ein Zeitungsmanager gesagt, erinnerte sich Davis einmal in einem Interview mit der britischen Tageszeitung „The Guardian“. Also nahm er die damalige Comiclandschaft genauer unter die Lupe: „Ich habe mir dann die damals existierenden Comics noch einmal alle ganz genau angeschaut. Ich sah, dass Hunde sich gut machen. Aber ich sah keine Katzen.“

Vom Bauernhof zum Weltstar

1978 war es dann so weit: Garfield war geboren – dick, grummelig, lasagneverliebt und absolut fernsehbegeistert. Inspiriert wurde Davis nicht nur von seinem Großvater, sondern auch von den vielen Katzen, die in seiner Kindheit auf dem Bauernhof in Indiana herumliefen. Wegen Asthma verbrachte er viel Zeit im Haus – und mit dem Zeichnen. Nach einem Kunststudium und einer Tätigkeit in der Werbebranche arbeitete Davis ab 1969 als Assistent für einen anderen Comic-Zeichner.

Um Garfield herum schuf er ein festes Figurenensemble: das naive Herrchen Jon, den treuen Hund Odie, Tierärztin Liz und das überdrehte Katzenbaby Nermal. Der Erfolg kam schnell: Bereits 1983 erschienen die Comics in rund 1000 Zeitungen. Laut Guinnessbuch der Rekorde sind sie heute die weltweit am weitesten verbreiteten Comics.

Ein Kater und ein Comic-Imperium

Garfield ist längst weit mehr als eine Comicfigur. Der Kater ist zur Marke geworden: Bücher, Filme, TV-Serien, Musicals, Spielzeug, Kleidung, Tassen – Garfield ist überall. Erst vergangenes Jahr flimmerte mit „Garfield – Eine extra Portion Abenteuer“ ein neuer Film über die Kinoleinwand und spielte weltweit mehr als 200 Millionen Euro ein. Damit hat Davis rund um seinen Kater ein riesiges Medien- und Merchandise-Imperium aufgebaut.

Das Geheimnis seines Erfolgs? Davis setzt auf einfache, zeitlose Themen. „In den ersten zwei oder drei Jahren habe ich all die offensichtlichen Katzenwitze aus dem Weg geräumt“, sagt Davis. „Jetzt kann ich davon profitieren, dass die Menschen ihn kennen.“

„Er ist unser aller Alter Ego.“

Garfield mischt sich nicht in gesellschaftliche Debatten ein. „Von allem Politischen halte ich mich bewusst fern, denn das steht ja im Rest der Zeitung. Die können damit besser umgehen“, sagt Davis. „Ich kümmere mich um die grundlegenden Sachen: Essen und Schlafen – und ich sage voraus, dass auch in 40 Jahren jeder noch essen und schlafen wird.“

Im Laufe der Jahre hat sich auch Garfields Aussehen verändert – mit größerem Kopf, größeren Augen und einem kompakteren Körper. Doch sein Charakter ist geblieben. Für viele Fans steht Garfield für das, was sie selbst nicht offen ausleben dürfen. „Wir leben in einer Zeit, in der wir uns schuldig dafür fühlen sollen, dass wir zu viel essen, zu viel schlafen und uns nicht bewegen. Garfield macht das nicht nur alles, sondern er findet es auch gut so. Auf eine Art nimmt er uns die Schuldgefühle. Er ist unser aller Alter Ego.“

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Ein Kater mit guter Laune-Garantie

Davis sieht seine Comics als kleine Lichtblicke im Alltag: Sie sollen aufheitern. Und im digitalen Zeitalter ist Garfield zu einem der erfolgreichsten Vertreter des „Cat Content“ geworden. Noch immer arbeitet Davis persönlich an den Geschichten mit – heute digital und im Team. „Einfach die Sache, dass die Menschen das mögen, was ich mache – das ist es, was mich jeden Morgen aus dem Bett aufstehen lässt, etwas zu kreieren, was die Menschen wirklich mögen.“

Wie viel Katze steckt in Garfield?

Der Erschaffer von dem wahrscheinlich weltweit berühmtesten Kater (seinen Namen suchen wir im Garfield-Quiz, weshalb wir ihn hier natürlich nicht verraten) hatte eine gute Beobachtungsgabe, als er die Comicfigur entwarf. Tatsächlich wuchs er selbst auf einer Farm, zusammen mit seinen Eltern, seinem kleinen Bruder und zwei Dutzend Katzen auf – das hat ihn geprägt.

So zeigt Garfield viele Eigenschaften, die wir auch heute noch Katzen zuschreiben: Er schläft viel, jagt gern Vögel (allerdings keine Mäuse), hasst Hunde und tut am liebsten immer das, was er möchte. In vielen der Comic-Strips sind Szenen umgesetzt, die fast jeder Katzenhalter von seinen eigenen Haustieren kennt. Garfield weckt Jon oft unsanft, weil er Futter möchte, blockiert seinen Sessel, zerkratzt und zerstört sämtliche Möbel im Haus und klettert auf Bäume und kommt dann nicht wieder allein herunter.

Aber Garfield hat auch viel Menschliches, was ihn für die Leser (und später auch die Zuschauer) so sympathisch machte. Er hasst Montage, scheitert an Diäten, sitzt gern vor dem Fernseher, liebt seinen Teddy und macht sich keine Gedanken darüber, was andere über ihn denken. Damit erobert er auch die Herzen von Nicht-Katzenfreunden.

Mit Material der dpa

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