22. Juli 2025, 17:20 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Star-Hundetrainer Martin Rütter ist fassungslos. Auslöser für diesen seltenen Zustand ist Laura Müller, die Frau des gefallenen Schlagerstars Michael Wendler. Sie bewirbt aktuell eine skurrile Geschäftsidee: Speziell ausgebildete Hunde sollen erschnüffeln, ob im Internet verkaufte Unterwäsche tatsächlich getragen wurde.
„Immer mehr Menschen kaufen getragene Unterwäsche von ihren Lieblings-Creators“, erklärt Laura Müller in einem Videoclip. Allerdings stehe oft eine wichtige Frage im Raum, weiß das OnlyFans-Sternchen. „Woher weiß ich, dass das, was ich echt heiß finde, auch echt getragen wurde?“ Daher habe sie sich mit einem Unternehmen zusammengetan, um Spürhunde dafür auszubilden, die erschnüffeln, ob die extra als getragene Ware ausgezeichnete Unterwäsche tatsächlich getragen wurde.
„Wir haben Spürhunde ausbilden lassen, die getragene von ungetragener Unterwäsche unterscheiden können“
Die Geschäftsidee der sogenannten „Stiftung Tragetest“ lässt Hundetrainer Martin Rütter kopfschüttelnd zurück, wie er nun bei Instagram in einem Video beschreibt. „Ich habe jetzt wirklich allen Schwachsinn dieser Welt gehört und gesehen. Und dann kommt immer einer daher, der ist noch blöder.“
Doch nicht nur das. So argumentiert Laura Müller in ihrem Video, mit ihrer entdeckten Marktlücke nicht nur Unterwäsche-Fetischisten vor möglichen Betrügereien zu schützen, sondern auch gleichzeitig etwas für den Tierschutz zu tun. „Mit jedem bestellten Höschen hilfst du uns, weiteren Hunden einen abwechslungsreicheren Alltag zu geben.“
„Ein Wuff-Wuff für uns“
Vor allem Hunde im Tierheim würden oft nicht ausreichend gefördert, sagt Müller. „Weil es einfach auch nicht die Möglichkeit gibt, jedem Hund da die Aufmerksamkeit zu geben, die der Hund auch braucht.“ Das Wichtigste sei für sie, „dass wir einigen Hunden ein glücklicheres Leben schenken können.“ Somit sei es ein Win-Win für alle. „Oder wie ich sagen würde, ein Wuff-Wuff für uns. Also, liebe Creatorinnen, raus aus den Höschen und rein in die Tierliebe.“
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Martin Rütter ekelt sich vor Laura Müllers Geschäftsidee
Anfangs habe man sie alle für verrückt erklärt, erinnert sich Laura Müller im Video. „Aber es gibt bei der Polizei Spürhunde, die können Drogenverstecke in Containern finden und erschnüffeln, also können Hunde auch mehr. Deshalb haben wir gemeinsam mit Veterinärmedizinern und Hundetrainern ein eigenes empirisches Testverfahren entwickelt und den weltweit ersten Höschen-Spürhund ausgebildet.“
Nun kaufe das Unternehmen stichprobenartig Unterwäsche von Creatorn und prüfe, ob die Unterwäsche tatsächlich getragen wurde oder nicht. „Somit haben wir den Test gewagt, es hat funktioniert“, freut sich Laura Müller. Diese Freude teilt Hundetrainer Martin Rütter allerdings keineswegs – ganz im Gegenteil. Er ekelt sich vor dieser Geschäftsidee! „Bitte lieber Gott, lass es KI sein“, so sein entsetztes Fazit.
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„Ich war ja selber schon Hundemama, habe viel mit Hunden in meinem Leben zu tun gehabt“
Da hilft auch nicht der Versuch der jungen Mutter den hohen Stellenwert zu betonen, den Hunde in ihrem Leben haben. „Ich war ja selber schon Hundemama, habe viel mit Hunden in meinem Leben zu tun gehabt und weiß daher, wie wichtig es ist, dass Hunde gefördert werden, weil sie es lieben und vor allem natürlich auch schnüffeln.“
Dennoch für Martin Rütter ein absolutes No-Go. Zudem könne er sich auch nicht vorstellen, wie man überhaupt auf eine solche Idee kommt. „Wie stelle ich mir das vor? Dann sitzt da einer und sagt: Hör mal, als ich letztens da so einen gebrauchten Schlüpfer bestellt habe, da war ich mir nicht ganz sicher. Ist der überhaupt getragen worden?“
Martin Rütter rätselt, „ob da genug Gehirn ist?“
Offensichtlich scheint der beliebte Hundetrainer nicht von der Geschäftsidee überzeugt und kommt stattdessen mit einem saftigen Gegenvorschlag: „Was ich mir in dem Zusammenhang mal wünschen würde: Können wir mal einen Hund darauf trainieren, dass er an Leuten schnüffelt, ob dort genug Gehirn ist? Das wäre doch mal ein Ding!“
